Willkommen hier vorm Tharandter Wald  
 
  unser Hausbau 26.06.2019 11:56 (UTC)
   
 
Alles begann mit den "Gassi-Runden" unseres Vierbeiners. Mehr oder weniger. Jedenfalls gab es gleich hier am Waldrand Baugrundstücke zu erwerben. Da es uns ab und an zum Herumträumen" verleitete und die Träumereien mit jedem vergebenen Grundstück ein wenig kleiner wurden, wollten wir eines Tages einfach mal wissen, ob wir uns solche Träumereien überhaupt leisten können. Unsere eigene Logik gab uns eher einen Dämpfer. Aber woher will man es genau wissen, wenn man sich nicht erkundigt? Wie inzwischen klar sein wird, erhielten wir eine positive Rückmeldung! Danach ging es Schlag auf Schlag. Wir bekamen Kenntnis von dem einzig noch freien Grundstück, welches sich sogar in der vordersten Reihe mit 1a-Panoramablick befand, und fuhren zur Versteigerung. Obwohl es noch andere Interessenten gab und unsere Mägen während der immer neuen Gebote rückwärts Achterbahn fuhren, erhielten am Ende wir den Zuschlag. Mit den Nerven durch den Wind wurde uns bewußt: Wir sind jetzt Grundstücksbesitzer!! -> toll! Jetzt die Frage: 'und was machen wir damit?' Wir besaßen nun ein erschlossenes Stück Grund mit jeder Menge Unkraut und keinem konkreten Plan.
So begannen wir zu diesem Zeitpunkt unsere "bauplanerischen" Talente zu entfalten. Anfangs nur mit der Planung eines Gartenhäuschchens. Später mit etwas mehr "wohnlichem Raum". Irgendwann gingen unsere Ideen immer gezielter an ein komplettes Haus. Unser allesentscheidende Schwerpunkt bei all den Planungen war die praktische Nutzbarkeit wegen des Rollstuhls. Wenn man die Chance hat alles passend zu machen, dann sollte man auch gleich an die Kleinigkeiten, die dazugehören, denken. Beispielsweise war mir die Aufteilung der Zimmer unter Berücksichtigung der Himmelsrichtungen sehr wichtig. So sollte das Schlafzimmer nicht gerade von der Mittagssonne und -hitze aufgeheizt werden. Und die Fenster mußten so dimensioniert sein, dass ich sowohl im Rollstuhl sitzend als auch im Pflegebett liegend jederzeit gut nach draußen sehen und nicht nur Wolken beobachten kann. Nach und nach entstand etwas auf unserem Papier. Mit unserer Skizze beschäftigten wir alsbald einen Architekten für die Kostenkalkulation und einen Statiker wegen der "Machbarkeit". Es war perfekt!! Jetzt hieß es also Anträge über Anträge und auf die Genehmigungen hoffen. Am 05.März der erste Spatenstich! Die Arbeiten zum eigenen Häuschen starteten, der Bagger legte los.
Heute können wir auf genau 180 Bautage zurückblicken, welche wir benötigten, bevor wir zum allerersten Mal unter unserer neuen Adresse in unserem neuen Schlafzimmer gemeinsam ins Bett fallen konnten. Das war schön! Am frühen Morgen danach mit dem ersten Blick aus dem Fenster registrierten wir die ersten dicken weißen Schneeflocken für diesen Winter...




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